Jung & naiv dachten wir, angesichts des bevorstehenden Internationalen Museumstages 2026, es wäre doch eine feine Sache, wenn wir zusätzlich zu den Odenwälder Heimatforschern, einen Vertreter der Universität Heidelberg dabei zu haben. Irgendwas mit Geschichte …
Und schon wenige Tage später trafen wir Prof. Dr. Jörg Peltzer und Prof. Dr. Cord Arendes auf einen Café im frühsommerlichen Heidelberg: Großartig! Dabei stellte sich heraus, das sie an einem Projekt (Die Modellierung von Heimat(en) im Museum) arbeiteten, das perfekt zu unserem Anliegen passte. Sie vernetzten uns mit zwei Mitarbeitern, die uns ein paar Tage später in Wagenschwend besuchten und daraus diesen Podcast machten.
Malin Martin, Doktorandin im Teilprojekt C01 des SFB 1671 forscht über „Heimat(en): Phänomene, Praktiken, Darstellungen, Heimatmodellierungen in Heimat- bzw. Stadtmuseen in deutschen Grenzregionen.
Zusammen mit Dr. Nicholas Beckmann, Postdoktorand am Teilprojekt C01 des SFB 1671 über „Die Modellierung von Heimat(en) im Museum, seine Forschungs-Schwerpunktthema sind Geschichtstheorie, sowie inter- und transdisziplinäre Erzähltheorie und Historiografie.
Das Teilprojekt C01 untersucht Definitionen, Präsentationen und Modellierungen von Heimat in deutschen Heimat- und Stadtmuseen vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute. Der SFB 1671 (Sonderforschungsbereich 1671) beschreibt und sucht zu verstehen, warum und wie Heimat einen selbstverständlichen Teil unseres menschlichen Weltverhältnisses einnimmt. Dazu wird die Vielfalt und die Dimensionen von Heimat ergründet und modelltheoretisch in historisch und global vergleichender Perspektive analysiert: sehen Sie selbst!
